Kulturhistorischer Wert
Denkmal aktiv BS Neumarkt 09/10Kulturhistorischer Wert 
  • Kalkmagerrasen zählen zu den artenreichsten Pflanzengesellschaften Mitteleuropas und prägten bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts das Gesicht der Landschaft der Schwäbischen und Fränkischen Alb.
  • Entlang der Flüsse in der Mittleren Frankenalb (Laber, Naab, Lauterach, Vils) kann man auch heute noch solche Kalkmagerrasen-Lebensräume mit sehr hohem naturschutzfachlichem Wert vorfinden.
  • Der Oberpfälzer Jura zwischen Amberg und Kallmünz war im Mittelalter und in der Neuzeit eine überregional bedeutsame Montanregion, was anhand der „Bayerischen Eisenstraße“ von Pegnitz bis nach Regensburg deutlich wird.
  • Durch Köhlerei entstanden offene Flächen, die als Viehweiden genutzt wurden und sich zu Magerrasen entwickelten. Neben einer lokalen bäuerlichen Schafhaltung und Wanderschafhaltung wurden die Magerrasen von Rindern, Ziegen und Gänsen beweidet. Hüteten erst Gemeindehirten die Kalkmagerrasen, übernahmen dies Aufgabe später Bauernsöhne. Eine Mahd der Flächen erfolgte in der Regel nicht. Umstrukturierungen in der Landwirtschaft sowie Intensivierung der Landnutzung verdrängten den Kalkmagerrasen immer mehr.

weitere Informationen folgen nach Auswertung der Schulaufgabe der Schüler zum Projekt (abgelegt unter der Lernplattform Moodle)